Führung durch die Ausstellung "Baumaterialien"
Kommentierte Besichtigung
Vrijdag 18 september, 09u30, 14u00, 15u00

©Graphisme : Arthur Calame @calame.bureau / Photo : Christian Thibault-L'Institut Paris Région
Der Verein Maison de banlieue et de l'architecture ist ein "Interpretationszentrum für die städtische Umgebung, das Erbe in den Vororten und die Architektur". Unser Ansatz besteht darin, die Vorstadt zu kennen und bekannt zu machen, indem wir Ansätze und Perspektiven kreuzen und Erinnerung und Projekt miteinander verbinden. Ein großer Teil der von dem Verein durchgeführten Projekte betrifft das junge Publikum.
Jedes Jahr erstellt das Maison de banlieue et de l'architecture eine Ausstellung im Zusammenhang mit der Geschichte, dem Erbe und der Architektur in den Pariser Vororten. Im Jahr 2026 die Ausstellung "Baumaterialien - Baustoffe und -leben, von den Böden bis zu den Architekturen der Franken " beleuchtet die Verbindungen zwischen den Vororten, ihrer Architektur und ihren Baumaterialien und erzählt davon, wie lokale Ressourcen, Konstruktionstechniken und Lebensweisen die städtischen Landschaften und Wohnformen geprägt haben.
Das Haus für Vororte und Architektur empfängt Ihre Klassen zu einer kostenlosen einstündigen Führung, während der Mediationsaktivitäten angeboten werden.
Was erzählt uns das Material, aus dem der Pariser Vorort besteht?
Die Mühle der Wohnsiedlungen, die Tonerde der ersten Arbeiterstädte, der Betonsand der Nachkriegszeit: Jede dieser Ressourcen offenbart eine Geschichte des Territoriums und der Verbindung zwischen Boden und Bausubstanz.
Eine Umweltgeschichte der genutzten, veränderten oder verlassenen Böden und Landschaften;
eine soziale Geschichte von Frauen und Männern, die kamen, um zu fördern, zu verändern und aufzubauen;
eine Geschichte der Techniken, die mit den politischen Entscheidungen zur Raumplanung verbunden ist.
Dieses historische Licht hilft, die aktuellen ökologischen und sozialen Herausforderungen besser zu verstehen. Welche Rollen können die verschiedenen Akteure der Wertschöpfungsketten heute bei der Umsiedlung von Ressourcen spielen?