Spiritismus, Wissenschaft und Kunst: der Fall Élise Müller

Podiumsdiskussion zur Ausstellung

Bibliothèque de Genève

Genf, 1899. Théodore Flournoy, Professor für Psychologie, veröffentlicht das Buch Des Indes à la planète Mars, das sofort ein internationaler Erfolg wird. Das Werk enthüllt die erstaunlichen Talente von Élise Müller (1861-1929), einer Genferin, die der Autor in Hélène Smith umbenennt. In spiritistischen Sitzungen und in somnambulen Zuständen berichtet sie von Begegnungen mit historischen Persönlichkeiten, von Reisen durch Zeit und Raum, von Besuchen auf dem Planeten Mars, dessen Landschaften sie zeichnet, von alten Sprachen oder erfindet neue. Nach der Veröffentlichung des Buches wandte sie sich künstlerischen Aktivitäten zu, insbesondere der Malerei.

Als Echo auf die Ausstellung Élise Müller / Hélène Smith. Medium, Künstlerin bietet dieses Rundtischgespräch die Gelegenheit, sich in Begleitung mehrerer Spezialisten über den außergewöhnlichen Lebensweg dieser heute weltweit bekannten Genferin auszutauschen. Ein Schicksal, das sich an der Schnittstelle von Spiritismus, Wissenschaft und Kunst abzeichnete.

Mireille Cifali - Historikerin, Psychoanalytikerin (Archives Institut Jean-Jacques Rousseau).
Carla Demierre - Schriftstellerin
Pascale Jeanneret - Konservatorin (Musée de l'art brut)
Sarah Scholl - Historikerin der religiösen Kultur (UNIGE).
Moderation: Marco Cicchini Historiker, Co-Kurator der Ausstellung (UNIGE)

Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich, solange Plätze verfügbar sind.

Weitere Informationen zur Ausstellung

Ortsbeschreibung

Promenade des Bastions 8, 1205 Genève

http://www.ville-geneve.ch/plan-ville/bibliotheques/bibliotheque-geneve/