An der École Spéciale d'Architecture de Paris ausgebildet, entwickle ich eine künstlerische Praxis an der Schnittstelle von antiker Fotografie, Zeichnung und zeitgenössischer Kunst.
Ausgehend von gefundenen Bildern, persönlichen Erinnerungen oder Fragmenten des kollektiven Gedächtnisses komponiere ich sensible Werke, in denen Spur, Materie und Auslöschung eine wesentliche Rolle spielen. Meine Arbeit bewegt sich an der Grenze zwischen Fotografie und Malerei.
Ich benutze alte Techniken (Cyanotyp, Ferrotypus), die ich mit zeitgenössischen Gesten kombiniere: Collage, Acryl, Kohle, Pastell, Siebdruck.
Das Gedächtnis, die Zeit und die Materialität des Bildes sind die roten Fäden meiner Forschung. Jedes Werk versucht, einen aufgehobenen Moment zwischen Erscheinen und Verschwinden festzuhalten.