Der Bau der Orangerie wurde zeitgleich mit dem des Schlosses in der Mitte des 18. Jahrhunderts beschlossen.
Sie bildete ein Element der allgemeinen Komposition, das neben dem Hauptkörper des Schlosses selbst auch die Gemeinen umfasste, deren Spuren man noch heute in den Behausungen dieses Teils des Dorfes in Form von Arkaden findet. Hinter dem Schloss gelegen, schloss sie die Komposition des architektonischen Ensembles auf der Seite des Dorfes ab, das sich um die High Street entwickelte.
Wie der Name schon sagt, war die Orangerie dazu bestimmt, im Winter Orangen zu beherbergen, eine luxuriöse Dekoration für wohlhabende Leute wie die Adligen, sowie verschiedene Obstbäume und Sträucher, die im Sommer in den Gärten verteilt waren.