Der Archäologische Park von Pausilypon befindet sich in einem der bedeutendsten landschaftlichen Kontexte des Golfes von Neapel, wo die natürliche und die archäologische Komponente untrennbar miteinander verbunden sind. Auf dem Vorgebirge von Posillipo befindet sich der Komplex der Villa, die im 1. Jahrhundert v. Chr. von Publius Vedius Pollion erbaut und später zur kaiserlichen Residenz erhoben wurde.
Der Zugang durch die Seiano-Höhle führt zu einem strukturierten System von Räumen, in denen monumentale Strukturen wie das Theater, das Odeion und zahlreiche Wohn- und Repräsentationsräume erhalten sind, eingebettet in eine Landschaft, die durch Terrassen gekennzeichnet ist. mediterrane Vegetation und malerische Ausblicke auf das Meer. Die Website gibt das Bild einer Villa wieder, die in enger Beziehung zur Morphologie der Orte konzipiert wurde.
Diese enge Verbindung zwischen Natur und Architektur ist eines der wertvollsten Elemente des Parks, aber es bringt auch wichtige konservative Aspekte mit sich. Die kombinierte Wirkung von Witterungseinflüssen und Vegetation wirkt sich im Laufe der Zeit auf die Stabilität der Strukturen und den Erhalt der Oberflächen aus.
Das derzeit laufende Projekt sieht Maßnahmen zum Schutz, zur Restaurierung und zur Konsolidierung der Mauerwerke, des Fußbodens und der dekorativen Einrichtungen vor, zusammen mit der Sicherung und Verbesserung der Besichtigungswege. Es handelt sich um eine erste Baugruppe, die in ein umfassenderes Programm aufgenommen wurde, das darauf abzielt, im Laufe der Zeit den Schutz und die volle Nutzung des Geländes zu gewährleisten.
Die Tage der offenen Baustelle bieten der Öffentlichkeit die Gelegenheit, diese normalerweise nicht sichtbaren Aktivitäten aus nächster Nähe kennenzulernen und zu verstehen, wie man in einem komplexen Kontext wie dem des Pausilypon interveniert. Die Baustelle wird so zu einer Gelegenheit der Vertiefung, die neben dem Besuch des Parks auch die Möglichkeit bietet, die laufenden Arbeiten sowie die Studien- und Erhaltungsarbeiten, die sie unterstützen, direkt zu beobachten.
Zwei Besuchsschichten: 10:30 und 11:30.