In der Welt von Monet von gestern bis heute: Verbindungen, Materialien und Know-how
Besichtigung und Demonstration

©claudemonet
Anlässlich des hundertsten Jahrestages des Todes von Claude Monet schließen sich die Kunsthandwerker aus Vétheuil dem Maison Claude Monet an, um einen neuen Weg zwischen Erbe, zeitgenössischem Schaffen und Know-how zu bieten.
Wie etwa fünfzehn teilnehmende Handwerker, inspiriert von der Welt des Malers und seinem Aufenthalt in Vétheuil, wird Sophie Dupeyrat Arbeiten vorstellen, die von der Zeit Claude Monets inspiriert sind.
Sophie Dupeyrat öffnet Ihnen die Türen ihres Ateliers, um eine Geste zu teilen, die seit ihrer Gründung unverändert geblieben ist: die der Gravur. Sie können dort seine manuelle Zylinderpresse entdecken, die von den ersten 1860 von Henri Voirin gegründeten Pressen inspiriert ist. Sie wird Ihnen auch die Werkzeuge vorstellen, mit denen sie verschiedene Arten von Matrizen graviert, darunter das Linoleum, ein Material, das 1863 in England erschien und dessen erste Erwähnung in der Gravur auf das Jahr 1900 zurückgeht, also auf die Zeit, als Claude Monet in Vétheuil lebte. Heute mit denselben Werkzeugen zu gravieren bedeutet, ein zeitgenössisches Know-how zu bewahren, mit dem er vertraut war.
Sie wird Ihnen zu diesem Anlass eine Reihe von Drucken rund um Claude & Camille Monet, zwei mythische Figuren unseres Dorfes, vorschlagen. Beide haben diese Region geprägt. In ihrem Gefolge kamen Künstler aller Richtungen und Handwerker, um sich von der Einzigartigkeit unseres Territoriums inspirieren zu lassen - einer Attraktivität, die bis heute anhält und selbst dazu geführt hat, dass sie mich dorthin gebracht hat.
Sie wird auch die Gelegenheit haben, eine talentierte Keramikerin aus Töpferei, Ingrid Hiver, zu empfangen, die speziell für den Anlass kreiertes Geschirr präsentieren wird: Schüsseln und Pichets, die vom antiken Geschirr inspiriert sind und in den Gemälden von Claude Monet dargestellt sind. Ihre Arbeit steht in ständigem Zusammenhang mit einer uralten Praxis, sie gehört zu den Handwerkern, die heute das Wissen der Töpfer von gestern nicht vergessen wollen. Durch ihre Produktion versucht sie, ihre Verbundenheit mit der traditionellen Töpferei zu vermitteln.
Gemeinsam werden sie sich freuen, Sie zu empfangen und mit Ihnen über unsere Berufe zu sprechen, über die Gesten unseres angestammten Know-hows und dabei ein lebendiges Erbe neu zu erfinden.