Sandrine Elberg
Chromatopien : Das Unsichtbare enthüllen
Vernissage am Samstag, den 31. Juli ab 18 Uhr
Wie ein wissenschaftlicher Forscher oder eine Kosmographin experimentiert, passt sie neue Einstellungen an und kombiniert fotografische Verfahren, um eine imaginäre Raum-Zeit zu formen, die sowohl anspricht als auch beruhigt. Die Bilder, die aus den Interferenzen zwischen Licht und Materie entstanden sind, erinnern an ein Streben nach Flucht, das sich an die großen Träumer und Entdecker des Unsichtbaren anlehnt. Ihre fotografischen Arbeiten erforschen die Beziehung zwischen Landschaft, Licht und Erinnerung, indem sie experimentelle Prozesse entwickeln, die unsere Wahrnehmung der Realität sublimieren. Durch diese Residenz möchte der Künstler diese Reflexion fortsetzen, indem er die Transformation von städtischen und natürlichen Landschaften unter einem spektralen Prisma hinterfragt, in dem die Infrarotfotografie zu einem Werkzeug zur Umschreibung des Territoriums wird.
Ardi Fotografie
Verwertung, Konservierung, Weitergabe
Vernissage am Samstag, den 31. Juli ab 18 Uhr
Die regionale Vereinigung für die Verbreitung des Bildes (Ardi) hat sich 1984 das Ziel gesetzt, die künstlerische, kulturelle und zeitgenössische Fotografie in der Region Normandie zu fördern.
Sie besitzt eine Sammlung alter und zeitgenössischer Fotografien (etwa 4000 Werke).
Diese Ausstellung gibt zu sehen eine Auswahl von vierzig Werken aus dem Bestand der Sammlung, ausgewählt unter besonderer Berücksichtigung von Künstlern, die mit unserem normannischen Gebiet oder dem Gebiet der Normandie gearbeitet haben, gelebt haben oder in Verbindung standen, und sie mit zeitgenössischen Werken in Perspektive zu setzen - Werke vom Jahr 1827 bis in die 1970er Jahre - Drei Themen, bei denen das Lebendige seinen vollen Platz einnimmt: Natur, Architektur, Porträt - Sehr einzigartige Drucktechniken: Kollodion, Autochromen, Daguerreotypen, Argentika…
Indem die ersten fotografischen Experimente mit den aktuellen künstlerischen Ansätzen in Dialog gebracht werden, zeigt die Ausstellung, dass die Fotografie nicht aufhört, ihre eigene Natur zu hinterfragen. Zwischen Dokument und Fiktion, Prägung und Interpretation, Die Fotografie bleibt ein Raum der Erfindung, in dem jedes Bild unsere Lebensweise im sichtbaren Bereich erneuert..