CORPUS 2
Sophie Mabille
Sophie Mabille studierte Fotografie als Assistentin von Bernard Esclapez. Sie absolvierte die School of Visual Arts in New York und widmet sich seit 2002 künstlerischem Schaffen.
Sein Ansatz hinterfragt Identität, soziale Konformität und Körperdarstellung. Der Künstler nutzt die analogen und digitalen Techniken, um das Reale zu analysieren. Sie integriert mehrere Materialien, um komplexe Installationen zu entwickeln. Seine Werke lehnen die konventionelle Formatierung ab. Sie stellen den Begriff des formellen Rahmens in Frage. Die Materialität der Abzüge begründet ihren plastischen Ausdruck.
Die Ausstellung Corpus 2 präsentiert eine repräsentative Auswahl seiner Arbeiten. Der Lehrgang dokumentiert die Entwicklung seiner Praxis. Die Aufhängung enthält die Werke der Serie Bouées. Er hebt das chinesische Projekt hervor, das durch eine von der Realität übernommene Umgestaltung definiert ist. Die Präsentation integriert die CROSSWALKS-Prüfungen. Diese konzeptionelle Serie basiert auf einer rotierenden Bildaufnahmetechnik. Das Ganze unterstreicht die Strenge dieser visuellen Forschung.
CYANOTYP
Corentin Collin
Diese Rückkehr aus dem Atelier in die NOP Galerie versammelt die Drucke aus zwei Zyklen rund um den Cyanotypus. Der erste ist Teil der Informationswochen zur psychischen Gesundheit mit den Einrichtungen in Lunéville: Lokale Mission, Schule der zweiten Chance, erwachsenes CMP, Selbsthilfegruppe und Jugend & Städte. Der zweite stellt die Sitzungen des Horizon-Dienstes im Psychotherapeutischen Zentrum in Nancy dar.
Das Projekt verwendet ein monochromes Verfahren aus dem 19. Jahrhundert. Die Technik erfordert den Einsatz einer lichtempfindlichen Lösung auf Papier. Das UV-Licht zeigt einen blauen Farbton. Die auf dem Blatt angebrachten Pflanzen blockieren das Licht und erzeugen einen weißen Abdruck. Diese materielle Dimension steht im Gegensatz zur digitalen Immaterialität.
Die Sitzungen betonen die direkte Manipulation des Mediums. Die Teilnehmer kombinierten ihr fotografisches Porträt mit lokalen pflanzlichen Elementen. Der Kontakt erzeugt einen visuellen Dialog zwischen der menschlichen Silhouette und der organischen Textur. Die Praxis erforscht das Selbstbild mit Intimität. Der Prozess verwandelt jede Auflage in ein einzigartiges und greifbares Objekt.